23. Februar 2020

Gesunde Teesorten

Gesunde Teesorten im Überblick

Es gibt einige, vor allem Kräutertees, die als sehr gesund gelten. Und einige dieser Teesorten werden schon seit langem heilkundig angewendet. Allerdings sollte man sich immer genau informieren, wie ein solcher Tee wirken kann. Die meisten dieser Teesorten sind für gesunde Erwachsene aber in Maßen genossen unbedenklich. Ganz anders kann es aber häufig aussehen, wenn Schwangere Tee trinken.

Hier einige gesunde Teesorten im Überblick

Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Es soll weltweit mehr als 3000 Teesorten geben.

Frauenmantel

Der Tee aus Frauenmantel wird schon lange in der Frauenheilkunde verwendet. Der Frauenmantel enthält Pflanzenhormone, die dem weiblichen Progesteron sehr ähnlich sind. Und so wirkt ein Frauenmantel-Tee auch entkrampfend. Daher wird er nicht nur gegen Wechseljahrsbeschwerden sondern auch gegen prämenstruelle Störungen getrunken.
Der deutsche Trivialname Frauenmantel bezieht sich auf die Ähnlichkeit der gefältelten Blätter mit mittelalterlichen Mariendarstellungen.
Frauenmantel (Alchemilla) ist eine Pflanzengattung der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), die in Europa, Asien und Afrika verbreitet ist und vorwiegend in den Gebirgen wächst.

Früchtetee

Gerade Früchtetee kann man gerne und viel trinken. Vor allem, wenn der Früchtetee dann auch noch ohne Zucker auskommt. Dann ist Früchtetee ein guter und vor allem leckerer Durstlöscher. Denn der Tee kann natürlich auch gekühlt genossen werden. Und da viel trinken nicht nur gut für die Haut sondern auch für das Gehirn ist, tut man mit dem Genuss von Früchtetee nicht nur etwas für das gute Aussehen. Früchtetee kann man auch selbst herstellen. Dafür muss man einfach Früchte nehmen, die einem selbst gut schmecken und trocknet diese dann. Dann einfach bei Bedarf mit heißem Wasser übergießen und schon hat man einen selbst gemachten Früchtetee.

Grüner Tee

Grüner Tee enthält viele Antioxidantien und gilt deshalb als Gesundheitselixier. Forschungen haben ergeben, dass Grüntee sogar Schutz vor Krebs bieten kann, dafür muss man ihn nur mit einem Spritzer Zitronensaft mischen. Das Vitamin C verbessert die Fähigkeit des Körpers, die Antioxidantien aus dem Grüntee aufzunehmen, die besonders gut gegen Krebs und Herzinfarkte helfen.

Hagebuttentee

Aus der getrockneten Schale der Hagebutte kann man einen vitaminreichen Aufguss machen, der wegen seines hohen Gehaltes an Pflanzensäuren und Pektiden leicht harntreibend und abführend ist. Er eignet sich daher für die unterstützende Therapie bei Blasen- und Nierenleiden und bei Erkältungskrankheiten.

Holunderblütentee

Der Tee aus Holunderblüten wirkt gut gegen Fieber, Entzündungen und ist ein guter Schleimlöser bei Husten.

Ingwertee

Gerade Ingwertee bietet einen starken Schutz bei Erkältungen. Er fördert zudem die Durchblutung. Mehr über Ingwertee und auch über Ingwerwasser.

Kamillentee

Denke ich an Kräutertee, denke ich an Kamillentee. Kamillentee ist wohl der Teeklassiker überhaupt. Nicht zu unrecht, denn die Kamille wirkt krampfstillend, entzündungshemmend und beruhigend. Dazu hilft Kamillentee gegen Blähungen. Zum Einsatz kommt Kamillentee daher besonders gerne bei Problemen mit dem Magen-Darm-Trakt.

Kombucha-Tee

Für die Zubereitung eines Kombucha-Tee benötigt man weniger Kräuter sondern vielmehr Pilze. Denn mit diesen Pilzen wird der Kombuchatee aufgebrüht. Der Sud soll den Stoffwechsel harmonisieren. Im Tee sind viele Inhaltsstoffe enthalten, die der Körper nicht nur braucht, sondern die ihm auch noch gut tun.

Lapacho-Tee

Dieser Tee wird aus der Rinde des Lapacho-Baums aufgebrüht. Der Lapachobaum ist in Südamerika heimisch. Der Genuss von Lapacho-Tee soll dabei schmerzstillend wirken. Er soll zudem helfen, die Zahl der roten Blutkörperchen zu steigern. Weitere Wirkungen des Lapacho-Tees sind antiviral, antibakteriell und auch entzündungshemmend.

Lindenblüten-Tee

Nach einem Exoten kommt wieder ein Klassiker. Denn der Lindenblütentee gilt als Klassiker unter den Erkältungstees. Zwei bis drei Tassen Lindenblütentee pro Tag sollen das Fieber senken. Aber Vorsicht: Lindenblütentee ist schweißtreibend, daher immer noch zusätzlich Wasser trinken.

Mate-Tee

Vor allem in Südamerika stark verbreitet ist der Mate-Tee. Dieser soll Nerven, Muskeln und den Stoffwechsel anregen. Außerdem treibt Mate-Tee den Harndrang an. Da der Tee auch noch eine leicht abführende Wirkung hat, unterstützt er die Verdauung. Der Tee enthält außerdem Koffein.

Melisse-Tee

Melisse-Tee beruhigt die Nerven. Außerdem wirkt der Genuss dieses Kräutertees krampflösend. Melissetee kann außerdem gegen Angstzustände, Appetitlosigkeit und auch Blähungen helfen. Dem Tee wird außerdem eine antibakterielle Wirkung nachgesagt.

Pfefferminztee

Gerade bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich ist Pfeffermintee zu empfehlen. Der Tee wirkt krampflösend, schmerzstillend und natürlich auch beruhigend. Zu kleinen Kindern sollte man Pfefferminztee aber nicht geben. Das darin enthaltene Menthol kann zu gesundheitlichen Problemen führen.

Pu-Erh-Tee

Pu-Ehr-Tee wirkt positiv auf die Leber. Weil er auch Auswirkungen auf Milz und Bauchspeicheldrüse hat, kann der Tee dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel konstant und den Appetit nach Süßem unter Kontrolle zu halten. Sehr gewöhnungsbedürftig ist aber sein Geschmack, denn man durchaus mit muffig umschreiben kann. Seinen Namen hat der Tee von der Stadt Pu’er in China. Der Tee wird dort seit etwa 1700 Jahren hergestellt. Es liegt zwar kein wissenschaftlicher Beweis vor, dennoch wird Pu-Erh-Tee auch als Schlankmacher beworben. Da der Koffein und Theobromin enthält, sollte man auch nicht zuviel von ihm trinken.

Roibuschtee

Roibuschtee hilft dabei entzündungen zu bekämpfen. Außerdem beruhigt der Genuss dieses Tees auch die Nerven. Und auch äußerlich lässt er sich anwenden, hier soll er die Heilung von Akne begünstigen. Grund ist das im Roibuschtee enthaltene Zink. Das hilft die Talkproduktion zu reduzieren. Bekannt ist der Roibuschtee auch als Rooibos-Tee bzw. als Rotbuschtee aus Südafrika.

Salbeitee

Gerade bei Halsschmerzen hilft Salbeitee sehr gut. Außerdem hilft Salbeitee gegen übermäßiges Schwitzen. Gurgeln mit Salbeitee hilft zudem bei Mundtrockenheit.

Schafgarbentee

In der Schafgarbe sind Bitterstoffe enthalten, die sowohl die Tätigkeit der Galle, der Leber, des Magens und auch der Bauchspeicheldrüse anregen. Daher fördert der Tee aus Schafgarbe nicht nur die Verdauung, er hilft auch gegen Bauchschmerzen und Blähungen.

Schwarzer Tee

Schwarzer Tee ist nicht nur gut gegen Stress. Er kann auch helfen den Blutdruck zu senken, da er eben das Stresshormon Kortisol in Schach halten kann. Und Schwarzer Tee kann auch bei Durchfallerkrankungen helfen. Dafür muss man ihn aber deutlich länger ziehen lassen als normal.

Weißdorn Tee

Weißdorn Tee kann dafür sorgen, dass die Herzkranzgefäße besser durchblutet werden. Dadurch kann dann der Herzmuskel besser mit Sauerstoff versorgt werden. Zudem wird Weißdorntee nachgesagt das Herz vor Umweltgiften zu schützen.

Zistrosentee

Zistrosentee soll bei Erkältungen helfen und das Immunsystem stärken. Schon im alten Ägypten wurde Zistrosentee für die Zahnhygiene eingesetzt. Viel wichtiger ist uns heute aber der Einsatz bei Erkältungen bzw. grippalen Effekten. Die Inhaltsstoffe der Zistrose entfalten unter anderem eine antibakterielle und antivirale Wirkung, wirken gegen Pilz und fangen freie Radikale ein. Und so soll Zistrosentee für die Behandlung zahlricher Beschwerden geeignet sein. Die Symptome von Erkältungen, Schleimhautentzündungen, grippalen Infekten und Hautpilzen wie dem Candida albicans sollen mit Zistrosentee gelindert werden können.

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