12. August 2020

Biorhythmus – Zeitumstellung besser verkraften

Tipps zur Zeitumstellung

Am letzten Sonntag im März ist es wieder so weit, die Uhr wird von Winterzeit auf Sommerzeit umgestellt. Morgens wird es von da an später wieder hell, dafür hat man Abends länger Sonnenlicht zur Verfügung. Was schön klingt und ursprünglich Energie sparen sollte, ist für viele Menschen eine Belastung. Denn der Biorhythmus muss die Zeitumstellung erst einmal verkraften. Hier einige Tipps und Tricks, mit denen das besser gelingt.

Im Winter ist die Zeitumstellung für die meisten Menschen etwas besser zu verkraften. Kein Wunder, es gibt die im März geklaute Stunde schließlich zurück und die Nacht der Umstellung hat eine Stunde mehr statt weniger. Wer allerdings wie sehr leidet hängt auch vom Schlaftyp ab. Es gibt die sogenannten Eulen, die Abends gerne etwas länger machen und die morgens dafür etwas schlechter aus dem Bett kommen. Die Eulen, die haben im Herbst fast gar keine Probleme. Während die Lerchen, die Frühaufsteher unter uns Menschen, durchaus bis zu zwei Wochen brauchen, bis sie sich gänzlich umgestellt haben. Die Lerchen sind eben Frühaufstehern, den fehlt die Stunde dann doch.

Wer leidet besonders unter der Zeitumstellung?

Gerade Kinder aber auch ältere Menschen und auch Menschen mit Schlafstörungen haben meist besondere Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung.

Besser an die Sommerzeit anpassen

Auch an die Sommerzeit kann man versuchen sich schrittweise anzupassen. So kann man schon in den Tagen zuvor jeden Tag etwas früher ins Bett gehen und entsprechend etwas früher aufstehen. Da man natürlich nicht automatisch früher müder wird, kann es auch helfen, auf einen gewohnten Mittagsschlaf zu verzichten. Ein langer Mittagsschlaf kann schließlich das Einschlafen erschweren. Wer es aber nicht ohne Mittagsschlaf durch den Tag kommt, sollte in den ersten Tagen der Umstellung diesen auf ca. 10 Minuten kürzen. Meist reicht selbst die kurze Zeitspanne aus, um sich so frisch und erholt zu fühlen, dass man die Zeit bis zum Abend durchhalten kann. Natürlich wäre es auch hilfreich, in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung nicht zu viel auf dem Zettel zu haben.

Besser an die Winterzeit anpassen

Wer kann, sollte versuchen sich entweder schrittweise umzustellen oder es ganz sein lassen. Beim schrittweisen umstellen sollte man in den ersten Tagen immer eine halbe Stunde später aufstehen und entsprechend ins Bett gehen. Hat man sich an diese halbe Stunde gewöhnt, dann kann man auf die ganze Stunde umstellen. Oder man fängt schon ein paar Tage vorher an, nach der neuen Zeit zu leben. Wer zum Beispiel am Freitag ins Wochenende geht, kann bereits am Freitag seine Uhr an die neue Zeit anpassen, so hat man am Montag, wenn wieder die Arbeit beginnt, schon zwei Mal aufstehen hinter sich und ist vielleicht besser gerüstet als die Kollegen.

Oder man lässt es mit dem anpassen und lebt weiter mit der Sommerzeit. So bringt man seinen Biorhythmus gar nicht durcheinander. Man steht dann im Winter zwar eine Stunde früher auf als nötig wäre, aber wer sagt denn, dass man immer auf dem letzten Drücker zur Arbeit oder in die Schule muss. Wichtig ist es eben Abends auch früher ins Bett zu gehen. Spätestens ab Ende März passt es ja dann wieder.

Wann wird die Zeit umgestellt?

Am letzten Sonntag im März wird von Winterzeit auf Sommerzeit umgestellt und am letzten Sonntag im Oktober geht es dann zurück von der Sommerzeit auf die Winterzeit.

Zeitumstellung 2017

26. März – Einführung Sommerzeit, es geht von 2 Uhr auf 3 Uhr Morgens.
29. Oktober – Einführung Winterzeit, es geht um 3 Uhr Morgens zurück auf 2 Uhr morgens.

Merksprüche zur Zeitumstellung

Um sich für die zwei Zeitumstellungen die Richtung der jeweils vorzunehmenden Zeigerverstellung leichter zu merken, gibt es zahlreiche Eselsbrücken: Eine davon ist zum Beispiel die Straßencafé-Faustregel: Im Frühjahr werden die Stühle vor das Lokal gestellt, im Herbst kommen sie zurück ins Lager. Im US-amerikanischen Englisch gibt es die Regel „spring forward, fall back“, was sowohl mit „Spring vor, fall zurück“ als auch mit „Frühling vor, Herbst zurück“ übersetzt werden kann.

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