23. Juli 2019

Vitamintabelle

Salat ist kein Vitaminräuber sondern hat viele Vitamine.

Vita ist ein Wort, dass aus dem Lateinischen stammt und es bedeutet Leben. Das passt, denn Vitamine sind nun mal lebensnotwendig. Einen kurzfristigen Mangel übersteht unser Körper meist unbeschadet, schließlich ist er auch in der Lage die meisten Vitamine zu speichern, aber langfristig sollten wir dafür sorgen, Vitamine in ausreichender Menge zu uns zu nehmen.

Vitamine sind organische Verbindungen, die der Organismus – unser Körper – nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend herstellen kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen keine Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Es gibt zwar Vitamine, die unser Körper herstellen kann, zum Beispiel im Sommer Vitamin D, aber auch nur, wenn genug Sonne scheint, die meisten müssen aber über die Nahrung aufgenommen werden.

Aufpassen muss man dabei auf sog. Vitaminkiller. Also Stoffe, die verhindern, dass ein Vitamin vom Körper auch wirklich verwertet werden kann.

Wasserlösliche und fettlösliche Vitamine

Vitamine sind höchst unterschiedlich. Grob kann man die große Gruppe der Vitamine aber in wasserlösliche Vitamine und in fettlösliche Vitamine unterscheiden. Sehr bekannt ist wohl das Beispiel mit dem fettlöslichen Vitamin A. So wird zum Beispiel immer empfohlen Karotten mit ein klein wenig Öl oder Butter zu essen, damit unser Körper das fettlösliche Vitamin A besser verwerten kann.
Fettlösliche Vitamine: A, D, E und K.
Wasserlösliche Vitamine: C, B-Gruppe, Vitamin H, Folsäure
Gerade fettlösliche Vitamine kann unser Körper über längere Zeit auch speichern. Ganz anders die wasserlöslichen Vitamine, diese werden zum Beispiel auch über den Urin ausgeschieden.

Jedes Vitamin ist in unserem Körper für bestimmte Funktionen zuständig, für einige Funktionen benötigt unser Körper das Zusammenspiel mehrere Vitamine und auch Nährstoffe.

Vitamin Funktion Quelle
Vitamin A / Carotinoide Hautschutz, Sehvermögen, Infektionsabwehr Fleisch, Karotten, Tomaten, Milch, Marillen
Vitamin B1 Stoffwechsel, Nervensystem, Schilddrüsenfunktion Schweinefleisch, Erdäpfel, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Erbsen, Naturreis
Vitamin B12 Zellbildung, Blut Milch, Eigelb, Fisch, Vollkornprodukte
Vitamin B2 Stoffwechsel, Körperwachstum, Haut, Augen und Näge Käse, Eier, Blattgemüse, Vollkorn
Vitamin B5 – Pantothensäure Gemüse, Spargel, Fisch, Vollkorn, Plize Stoffwechsel, gegen Schleimhauterkrankungen
Vitamin B6 Nervensystem, Blutbildung, Herz Fleisch, Fisch, Bananen, Kartoffeln, Karotten, grüne Bohnen
Vitamin B7 – Biotin Haut, Haare, Nägel Champignons, Vollkornprodukte, Avocado, Spinat, Ei
Vitamin B9 – Folsäure Herz, Muskel und Zellen Kürbis, Champignons, Spinat, Hülsenfrüchte
Vitamin C Abwehrkräfte, Zellschutz, Bindegewebe Zitrusfrüchte, Johannisbeeren, Kartoffeln, Paprika, Tomaten, Kohl, Spinat, Gemüse
Vitamin D Knochen, Zähne Milch, Eier, Champignons, Meeresfische, Butter
Vitamin E Zellschutz, Herz, Radikalfänger, entzündungshemmend Nüsse, Pflanzenöl, Peperoni, Kohl
Vitamin K Blutgerinnung, Knochen Eier, grünes Gemüse (Spinat, Kohl), Zwiebeln, Kiwi, Tomaten, Kresse

Wenn es um Vitamine geht, hat ein Lebensmittel die Nase immer vorne: Gemüse in allen erdenklichen Varianten.

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