10. Dezember 2019

Heimisches Superfood

Heimisches Superfood
Zum Superfood gehören auch Karotten, Radieschen aber auch Leinsamen und Rote Beete.

Chiasamen aus Mexiko haben eine ähnliche Wirkung wie unser europäisches Leinsamen. Dennoch gelten die Chiasamen als Superfood, Leinsamen nicht. Man muss aber gar nicht bei den exotischen Gemüsen und Obst suchen, Superfood gibt es nämlich auch direkt bei uns. Was ist eigentlich Superfood?

Radieschen

In Radieschen sind Senföle enthalten. Und die Senföle sorgen nicht nur dafür, dass Radieschen besonders lecker sind, sie wirken auch antibakteriell und unterstützen unseren Körper bei der sanften Reinigung von Innen. Zu den in Radieschen enthaltenen Senfölen gehört auch Sulforaphan. Diesem wird eine lindernde Wirkung bei Rheuma und Arthrose nachgesagt. Außerdem enthalten Radieschen Kalium und B-Vitamine. Und diese sorgen nicht nur für ein straffes Bindegewebe sondern auch für eine Erneuerung unserer Hautzellen. Kalium stärkt zudem unsere Gefäße und verbessert den Blutfluss. Radieschen haben übrigens auch ziemlich wenig Kalorien.

Sprossen

Sprossen enthalten reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Die meisten Sprossen fördern außerdem die Verdauung, fördern die Zellregeneration und sie kurbeln den Stoffwechsel an. Sprossen gelten zudem wegen der Inhaltsstoffe auch als Anti-Aging-Mittel. Sprossen von Alfalfa, Erbsen, Kresse und Radieschen lassen sich auch auf der eigenen Fensterbank züchten.

Sanddorn

Auch Sanddorn gehört zum heimischen Superfood. Die Zitrone des Nordens enthält reichlich Vitamin-C. Außerdem sind auch noch Vitamine A, B und E enthalten. Insgesamt stärkt Sanddorn auch dank seiner sekündären Pflanzenstoffe die Abwehr. Zudem wirkt Sanddorn cholesterinsenkend, entzündungshemmend und soll auch Krebs Vorbeigen. Enthalten sind übrigens auch Magnesium, Zink, Kalium, Kalzium, Eisen und Kupfer.

Pflaumen

Pflaumen enthalten viele Vitamine, Zink, Kupfer und Kalium. Insgesamt ein gesunder Mix, der gut für den Stoffwechsel ist. Ein altes Rezept sind übrigens gedünstete Pflaumen gegen Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden. Roh regen Pflaumen allerdings die Verdauung an, sie wirken zudem abführend.
Pflaumen haben übrigens von Juli bis Oktober Saison.

Zwiebeln

Zwiebeln sind ein äußerst beliebtes Gemüse. Kaum ein Gericht, was ohne sie auskommt. Und das ist gut so, denn Zwiebeln enthalten einige gute Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Sulfide (Schwefelstoffe), die das Blut in Fluss halten. Damit verringern Zwieben das Risiko für Thrombose. Das schützt Herz und Gefäße. Sulfide töten zudem Keime in den oberen Atemwegen ab, damit sind Zwiebel ein gutes Hausmittel bei Husten und Heiserkeit.

Brombeeren

Brombeeren enthalten einen Pflanzenfarbstoff, der Bakterien und Vieren enthemmt. Dazu können sie Entzündungen und Pilzerkrankungen lindern. Brombeeren enthalten außerdem reichlich Vitamin C.

Petersilie

Petersilie erfreut sich in der Küche ziemlicher Beliebtheit. Mit ihrem hohen Kaliumgehalt hilft Petersilie dabei den Blutdruck zu senken. Übrigens hat glatte Petersilie deutlich mehr Geschmack als krause Petersilie. Aber nicht nur das Kraut ist gesund und lecker, die leicht süßliche Peterslienwurzel schmeckt auch als Rohkost und ist reich an Vitamin C. Sie wirkt zudem entwässernd und gilt als vorbeugend von Harnwegsinfektionen. Achja, Petersilie ist zudem reich an grünem Chlorophyll, damit lassen sich starke Gerüchte neutralisieren, wie zum Beispiel der von Knoblauch.

Karotten

Karotten lassen sich vielfältig zubereiten: Als Saft aber auch als Rohkost, gekocht bzw. gedünstet oder als Zutat im Eintopf. Karotten enthalten viel Betacarotin. Dieses wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Gut für die Augen. Allerdings ist Vitamin A ein fettlösliches Vitamin, daher sollte man Karotten immer mit etwas Fett oder Öl kombinieren. So kann man zum Beispiel Karottensaft mit einigen Tropfen Leinöl (Leinsamen gehören ebenfalls zum heimischen Superfood) anreichern. Karoten enthalten übrigens auch viel Kalium und das hilft den Blutdruck zu senken und weitet die Arterien. Es fördert die Durchblutung und entlastet das Herz-Kreislauf-System.

Leinsamen

Leinsamen zählen zu den besten pflanzlichen Lieferanten für Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für die Durchblutung. Sie sind gut für ein starkes Geherin und ein starkes Immunsystem. Omega-3 beugt zudem auch Osteoporose vor. Leinsamen sollten immer mit viel Wasser gegessen werden. Oder man greift zum Leinöl. Hier sollte man beachten, dass Leinöl schnell ranzig wird. Also lieber eine kleine Flasche kaufen und diese dann im Kühlschrank aufbewahren.

Rote Beete

Die tolle rote Farbe verdankt die rote Bete Betanin. Dieser sekundäre Pflanzenstoff gilt als Stimmungsaufheller und stimuliert Leber und Gallenblase. Außerdem ist in Rote Bette auch Folsäure enthalten. Das zusammen mit dem Betanin hilft Zellschäden zu verhindern. Ebenfalls enthalten sind in Rote Beete die Vitamine A, B und C. Außerdem ist Eisen mit drin. Rote Beete eignet sich übrigens auch gut zum Entsaften.

Äpfel

Äpfel enthalten B, C und E-Vitamine und den Ballaststoff Pektin.

Weiteres heimisches Superfood

Ebenfalls zum heimischen Superfood zählen natürlich Grünkohl und auch der Brokkoli.

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  1. Tag des Apfels – Äpfel sind ja so gesund – Fit und Gesund

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