17. November 2019

Gute Vorsätze für das neue Jahr

Gute Vorsätze - zum Beispiel mehr Gemüse essen.

Fast alle guten Vorsätze haben ja im – wenn manchmal auch nur im weiteren Sinne – etwas mit unserer Gesundheit zu tun. Selbst freundlicher zu uns und auch zu Mitmenschen zu sein, hat Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und damit eben auch auf unsere Gesundheit, denn es vermindert mindestens auch Stress. Außerdem erhöht es die Zahl unserer sozialer Kontakte – und das fördert (wenn der Gegenüber nicht gerade die Grippe hat) ebenfalls unser Wohlbefinden.

Bei der Umsetzung unserer guten Vorsätze scheitern wir oft

Da gute Vorsätze so wichtig für uns sind, ist es natürlich traurig, dass wir bei ihrer Umsetzung fast immer scheitern. Das liegt auch dran, weil wir mit unseren Vorsätzen, gerade zur Jahreswende in Übermotivation, oft über das Ziel hinaus schießen und uns unrealistische Vorhaben aufbürden. Zu große Vorsätze können uns aber schnell demotivieren und damit zum (vorzeitigen) Aufgeben verleiten.

Eine gute Möglichkeit einem Ziel näher zu kommen ist es daher sich an den schönen Sinnspruch zu erinnern:

Jede Reise – und sei sie noch so lang – beginnt mit einem Schritt. Das gilt auch für Lebensänderungen.

Vorsätze bzw. das große Schritt in mehrere kleine Abschnitte zu unterteilen kann also eine gute Lösung sein, das große Vorhaben zu erreichen.

Für die Vorsätze zum neuen Jahr heißt das: Wir nehmen uns nicht vor, abzunehmen (was so oder so unspezifisch ist), sondern vielleicht einfach unsere Ernährung umzustellen und mehr Gemüse zu essen oder nachmittags einen leckeren frisch gepressten Saft zu trinken. Oder morgens statt Cornflakes zu essen auf gesunde und sättigende Haferflocken zu setzen. Haben wir diese Umstellung verinnerlicht, dann können wir den nächsten Schritt in Angriff nehmen und zwar beflügelt von dem guten Gefühl den ersten Schritt schon mal erfolgreich getan zu haben.

Und statt uns unspezifisch mit dem Vorsatz mehr Sport selbst unter Druck zu setzen, können wird das Ganze auch messbar machen und zum Beispiel den Schrittzähler im Handy bemühen. Wie viele Schritte laufe ich so oder so jeden Tag? Warum diese Schrittanzahl nicht einfach um 20 Prozent erhöhen und das als neues Mindestziel ausgeben. Auch Spazieren gehen ist schließlich gesunde Bewegung.

Außerdem sollte man sich für das neue Jahr nicht zu viel vornehmen. Wir halten uns zwar immer alle für Multitasking-fähig, wenn etwas richtig gut werden soll, dann müssen wir uns darauf konzentrieren. Statt also mit zehn unterschiedlichen Vorsätzen das neue Jahr zu beginnen (und dann gleich zehn Mal Frust zu schieben), sollten wir uns nur einen wirklich wichtigen Vorsatz vornehmen. Ist dieser dann zu Gewohnheit geworden, dann kann man durchaus auch ohne Jahreswechsel einfach mit Schritt 2 weitermachen. Aber eben erst, wenn sich der erste Vorsatz als neues Ritual verinnerlicht hat.

Vier Vorüberlegungen für den richtigen Vorsatz

  • Nimm Dir wirklich nur eine Sache vor und mache die dann richtig.
  • Formulier deinen Vorsatz so konkret wie möglich. Also nicht mehr laufen, sondern 20 Prozent mehr laufen. Nicht gesünder essen, sondern jeden Tag einen Gemüsesaft trinken. Nicht freundlicher sein, sondern jeden Tag drei Menschen anlächeln …. Aber dazu gehört auch, dass man sich überlegt, warum man es möchte. Warum habe ich genau diesen Vorsatz, welchem Ziel soll er mich näher bringen.
  • Keine Chance für Ausreden. Das gelingt auch dadurch, dass man den Vorsatz so konkret formuliert. Habe ich definiert: Ein Glas Gemüsesaft jeden Tag, dann ist das nun mal der Vorsatz und ich kann nicht Mittwochs darauf verzichten.
  • Disziplin gehört nun mal dazu. Daher sollte man realistisch bei der Planung des Ziels und des Vorsatzes sein. Natürlich wäre es toll, den Vorsatz zu fassen, sich grundsätzlich gesund zu ernähren und das bei allen Mahlzeiten am Tag. Aber von heute auf morgen wird das schwierig umzusetzen sein, dafür fehlt uns meist nicht nur die Zeit, sondern auch die Disziplin. Sich jeden Tag aber einen Saft zu machen oder sich vorzunehmen einen Saft zu trinken, das ist machbar. Schaffe ich es nicht 20 Minuten Zeit zu haben, um Karotten zu schälen, zu entsaften und den Entsafter auch wieder sauber zu machen, dann kann ich mir auch zwei Orangen frisch auspressen. Das dauert keine fünf Minuten.

 

So, und jetzt an die Arbeit, einen guten Vorsatz finden.

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