26. August 2019

Fit werden – Fit bleiben

Wir wollen alle möglichst lange fit bleiben. Denn was nutzt uns ein langes Leben, wenn wir es nicht genießen können? Mit kleinen Tipps und Tricks kann man bereits einiges bewirken. Hier ist eine kleine Liste an Verhalten, die helfen fit zu bleiben. Man muss sich jetzt nicht die gesamte Liste vorknöpfen und sozusagen abarbeiten, sondern man beginnt am effektivsten damit, sich einfach erst einmal Punkte rauszusuchen, die einem selbst gut liegen und beginnt mit diesen.

Ist die neue Verhaltensweise verinnerlicht, nimmt man sich den nächsten Punkt vor.

Das ist eine mögliche Liste, es gibt sicherlich noch viel mehr Möglichkeiten, sein Leben effektiv zu ändern und so zu gestalten, dass man das Ziel fit werden, fit bleiben auch tatsächlich erreicht.

Den Arzt nicht umgehen

Gerade ab einem gewissen Alter sollte man seinen Arzt nicht außen vor lassen. Und auch wenn man sich eigentlich gesund fühlt, sollte man regelmäßig beim Hausarzt vorbei schauen und vielleicht auch Gesundheits-Check-Ups durchführen lassen. Hierbei wird das Herz-Kreislauf-System durchgeprüft und der Arzt prüft auch andere wichtige Werte. Ab einem Alter von 35 Jahren übernimmt die Krankenkasse für gewöhnlich alle zwei Jahre die Kosten zumindest für einen Basis-Check Up.

Entspannung

Stress haben wir wohl alle mehr als genug. Unser Gehirn reagiert auf Stress mit dem Ausschütten des Stresshormons Cortisol. Das sorgt dafür, dass wir wach und aktiv bleiben – selbst wenn wir richtig müde sind und sogar erschöpft. Das beeinträchtigt zum einen unseren Stoffwechsel und zum anderen schwächt es unsere Immunabwehr. Daher sollten wir einfach auch mal entspannen. Dem einen hilft eine kleine Reise, dem anderen Bewegung an der frischen Luft und für ganz andere gibt es Yoga oder autogenes Training. Erlaubt ist, was hilft zu entspannen und dem Stress einfach einmal zu entkommen.

Genug Schlafen

Natürlich ist es von Individuum zu Individuum unterschiedlich wie viel Schlaf wir jeweils brauchen und wir alle kennen die Geschichte von Napoleon, der nur vier Stunde Schlaf pro Nacht brauchte. Allerdings sollten wir beim Nacheifern daran denken, dass Napoleon auf einer einsamen Insel am Rande des Atlantiks starb, weil ihm der wenige Schlaf auch nichts genutzt hatte, als es darum ging, Frankreich zu halten. Und wir sollten daran denken, dass dauerhaft zu wenig Schlaf Auswirkungen auf uns und unsere Gesundheit hat. Zum einen leidet die Aufmerksamkeit und zum anderen die Leistungsfähigkeit. Wer zu wenig schläft, isst meist mehr, vor allem Zucker und damit wird man dicker. Genug Schlaf muss es also sein, mindestens sieben Stunden, meist sogar acht Stunden, sollten für die meisten Menschen ausreichend sein.

Möglichst natürlich essen

Klar, wenn wir Streß haben, wenn es schnell und husch husch gehen soll oder muss, greifen wir zu Fertigprodukten oder setzen auch einmal den Dosenöffner an. Fast Food, Fertigessen und all das, sollte so selten wie möglich auf unseren Tisch und in unseren Magen kommen. Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel und all das was Essen lange haltbar macht und erst dafür sorgen soll, dass es überhaupt schmeckt, tun uns nicht gut. Also so wenig wie möglich davon und lieber viele frische Produkte essen.

Abnehmen? Aber bitte ohne Diät

Also ich mache grundsätzlich wenn eine Ananasdiät. Ich darf alles essen, außer Ananas. Das ist putzig gemeint, aber so arbeiten auch viele einseitige Diäten. Man muss dauerhaft auf bestimmte Produkte verzichten oder darf nur bestimmte Produkte zu sich nehmen. Das ist meist ziemlich ungesund, vor allem, wenn die Diät länger durchgehalten werden soll. Besser ist es seine Ernährung umzustellen (weniger Fast Food, siehe Punkt natürlich essen, mehr frische Produkte). Dazu genügend Schlaf, viel Bewegung und man hat die Basiszutaten für ein fittes und gesundes Leben.

Warmes Wasser mit Zitrone am Morgen

Ein echter Kick in den Tag ist übrigens ein Glas warmes Wasser mit Zitrone am Morgen nach dem Aufstehen. Zum einen haben wir morgens die ganze Nacht keine Flüssigkeit zu uns genommen, wir sind also regelrecht ausgetrocknet, unser Körper benötigt aber jetzt Wasser, um richtig durchstarten zu können. Und zum anderen, hat die Zitrone eine antibakterielle Wirkung und damit wird das Ausschwemmen von Giftstoffen unterstützt. Wer ganz hart drauf ist, kann sich sein Glas warmes Wasser mit frischem Zitronensaft noch mit einer Prise Cayennepfeffer würzen. Wer erst einmal langsam beginnen möchte, kann ja zum Angewöhnen erst mit einem Glas Wasser starten. Das hilft dem Körper nach einer langen Nacht auch schon auf die Sprünge. Siehe auch Zitronenwasser

Frühstück ist wichtig

Zu einem richtig guten Start in den Tag gehört auf jeden Fall auch ein Frühstück. Und das muss aus mehr als ein Glas warmes Wasser mit Zitrone und einem Kaffee bestehen. Man sollte sich Zeit nehmen für ein gutes und gesundes Frühstück.

Ruhig auch Flüssig

Wer nicht so viel Obst und Gemüse am Tag isst, sollte sich überlegen, seinen Ernährungsplan mit Säften anzureichern. 100 Gramm Karotten sind nicht ganz so leicht zu knabbern wie 100 ml frisch gepresster Karottensaft getrunken. Und auch ein Apfel ist ruckzuck vertilgt, wenn man ihn durch die Saftpresse gejagt hat. Und statt frisch gepressten Säften kann man sich natürlich auch Smoothies zubereiten.

Weniger Alkohol trinken

Alkohol enthält durch den Zucker darin einiges an Kalorien. Das macht nicht nur dick, es kann sogar zu Diabetes führen. Und im Alkohol ist Ethanol enthalten, nicht sehr gesund für unsere Organe. Ethanol kann langfristig zu Gedächtnis- und Sprachverlust führen. Auch Impotenz, Unfruchtbarkeit, Muskelkrämpfe und sogar Herzprobleme stehen auf der Liste der unerwünschten Nebenwirkungen.

Nicht so viel Fleisch essen

Das geht bestimmt nicht nur mir so, man liest ein Angebotsheft und fragt sich, wo das Fleisch, dass da angeboten wird, wohl herstammen kann, wenn es so billig ist. Lieber weniger und gutes Fleisch (Biofleisch) essen, heißt daher die Devise. Aber auch wenn man sich Biofleisch nicht leisten möchte, ist es kein Fehler, mindestens mal ein Tag in der Woche vollständig auf Fleisch und Wurst zu verzichten.

Wie wär es mit Fisch?

Zur mediterranen Ernährungsweise gehört Olivenöl und natürlich auch Fisch. Und auch Herz und Gehirn freuen sich über leckeren frischen Fisch statt immer nur Fleisch.

Gegessen wird am Tisch

Früher gab es Esszimmer mit Esstischen und Stühlen dran. Beim gemeinschaftlichen Essen fernseh zu gucken, galt als ziemlich unhöflich. Und heute? Hat man das Gefühl, das Handy ist so sehr angewachsen, dass natürlich nur mit einer Hand gegessen werden kann. Oft genug wird beim Essen noch Fernsehen geschaut oder man sitzt gleich am Computer und hält beim Magen füllen Kontakt zur großen weiten Welt. Alles ungesund. Wir sind abgelenkt und die Folge ist mindestens, dass wir zu viel essen und dabei noch schlecht kauen. Also, zurück zum Esszimmer. Hinsetzen und in Ruhe am Tisch essen. Das hilft meist sogar Kalorien zu sparen. Denn wir werden nicht von TV und Smartphone abgelenkt.

Ingwer

Viele schwören inzwischen auf die Heilkräfte des Ingwers. In der Ingwerpflanze ist Gingerol enthalten. Dies wirkt entzündungshemmend und löst nicht nur Schleim, sondern stillt auch Schmerzen. Auch die Wirkung gegen Übelkeit ist bekannt und so wird Ingwer nicht nur bei Reiseübelkeit genommen, sondern auch bei der Chemotherapie hört man oftmals den Rat gegen die Übelkeit doch mal Ingwertee zu versuchen. Da Ingwer auch eine antibakterielle und desinfizierende Wirkung hat, hilft er auch bei Magen-Darm-Verstimmungen. Ingwertee und Ingwerwasser

Softdrinks so selten wie möglich oder nie trinken

Softdrinks sind echte Kalorienfallen. Sie enthalten Zuckerwürfel an Zuckerwürfel (zusammen mit noch einigen anderen Stoffen). Manch einer verzweifelt an seiner Diät und merkt gar nicht, dass über die Softdrinks noch Unmengen an Kalorien zugeführt werden, so kann das ja nichts werden. Übrigens sind auch die Lightvarianten der Softdrinks nicht wirklich empfehlenswert. Denn auch die künstlichen Süßstoffe haben es in sich. Statt Softdrinks zu trinken, sollte man eher zu Mineralwasser greifen. Das kann mit Früchten geschmacklich aufgepeppt werden.

Mit diesen vielen kleinen Tipps wird man zwar nicht über Nacht gesund und fit. Wenn man aber immer mehr dieser Tipps befolgt, dann ist man auf einen wirklich guten Weg hin zu einem gesünderen Leben.